Diese Seite verwendet Cookies. In unserer Datenschutzerklärung können Sie hierzu weitere Informationen erhalten. Indem Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie - jederzeit für die Zukunft widerruflich - dieser Datenverarbeitung durch den Seitenbetreiber und Dritte zu.
Ok Datenschutz
dede enen
04.12.2022

FN-Workshop Social License - jeder kann etwas tun!

„Social License“ oder „Gesellschaftliche Akzeptanz“, so der Titel des zweitägigen Zukunftsworkshops, zu dem die FN nach Warendorf einlud. Über allem schwebend die Fragestellung: Wie können wir es schaffen, dem Akzeptanzverlust entgegenzuwirken und die soziale Lizenz der Gesellschaft für den Pferdesport zu sichern?

Mit dabei Birkhof-Chef Thomas Casper.

Und er musste gar nicht lange nachdenken, als es um Ideen und Ansätze ging, die Gesellschaft besser mitzunehmen, den Pferdesport zu öffnen, die Bevölkerung fürs Pferd zu begeistern: Er musste einfach berichten, was er schon seit Jahren praktiziert und beim Jubiläumsfestival Ende Juli auf den Punkt brachte:

Kinder ans Pferd bringen und darüber die Eltern mit speziellen Angeboten für die Kids, Einladung und Betreuung von Kindergärten, Blick hinter die Kulissen für alle Interessierten, hippologisch Unbedarfte auf den Hof locken mit Open Air Kino oder Beachvolleyball-Turnier und: Thomas´ überwältigendes Pilotprojekt: die Kindereskorte. Das geht so: Es reiten nur noch die drei Erstplatzierten ein und alle anderen Platzierten marschieren – analog zum Fußball – begleitet von Kindern an der Hand ein. So hatten wir bei unserem Jubiläumsfestival 40 Eskorten-Kids, die ausgestattet mit einheitlichen T-Shirts und einem extra für sie angefertigten Schleifchen, stolz und fröhlich jede Siegerehrung bereicherten und selbst die Faszination Pferd hautnah erleben konnten. „Es gibt ca. 3.000 Turniere im Jahr in Deutschland. Wenn jeder Veranstalter auch nur 35 Kinder als Kindereskorte einlädt, dann haben wir über 100.000 Kinder im Jahr, die wir für das Pferd begeistern können. 100.000 Menschen, die einmal unsere Wähler sein werden und im Zweifel darüber entscheiden, welches Gewicht einer Peta zukommt oder nicht“, so Thomas.

Basis für dies alles und Grundpfeiler der Akzeptanz sind: Eine schonende und pferdegerechte Ausbildung, nachvollziehbares Reiten, fairer Umgang mit dem Partner Pferd etc.. Der Birkhof füllt diese Grundvoraussetzungen schon seit je her mit Leben. Sei es mit Förderlehrgängen, in denen Profis nicht so versierten Reitern dabei helfen, noch besser mit ihren Pferden zu kommunizieren, noch harmonischer zu werden oder mit dem Grundsatz, dass dreijährige Hengste, die erstmals im Deckeinsatz sind, zu ihrer Schonung nicht auf Turnieren vorgestellt werden sowie die altersgerechte Vorbereitung der Nachwuchshengste auf die Körung u.v.w..

Viele und vieles sprach Thomas aus dem Herzen während der zwei Tage in Warendorf, aber eines wurde auch ganz klar: Wir müssen aufhören, Konzepte zu machen und in die Schublade zu stecken. Wir müssen die Ärmel hoch krempeln und anfangen etwas zu tun, wir alle!

TopTop